Unser aktuelles Projekt

brand.vier

Zum Startschuss unseres Projektes "BRAND.VIER", gaben wir in den letzten Wochen alles, um gemeinsam mit Ihnen, eine gelungene Ausstellung in unsere "Ideenküche" in der Havellandstraße 15 zu zaubern. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Besuchern der Ausstellung und unseren Wegbegleitern. Wer es leider nicht zur Ausstellung "Jungbrunnen Brandenburgisches Viertel" geschafft hat, kann hier nun die 6 Teile unserer Ausstellung einsehen und bringt Ihnen 6 positive Fakten über das Brandenburgische Viertel näher.

Wir danken unserer Grafikerin Katja Lösche von Gestaltika, unseren beiden Fotografen Thomas Matena und Oliver Hein sowie der Werbeagentur Ms-Cut, ohne die das Ganze gar nicht möglich gewesen wäre.

Jungbrunnen-brand.vier

Weihnachtspäckchen für Kinder

Weihnachtspäckchen für Kinder

Impressionen unserer Ausstellung

Jungbrunnen Brandenburgisches Viertel

Wohnen mit Zukunft

Brandenburgisches Viertel

Foto: Oliver Hein

Wissen Sie wie lang der Fußweg ums Brandenburgische Viertel dauert?
Oder wie viele Kinder dort leben?

Die Lösung gibt’s in unserer Ausstellung zum Thema „Große Wohnsiedlungen – Wohnen mit Zukunft“, die vorgestern in unserer „Ideenküche“ mit Beginn
des Wandels unseres Brandenburgischen Viertels, eröffnet wurde. Denn wir fangen jetzt an!

Nutzen Sie die Chance, die Ausstellung diesen Donnerstag (18.10.2018) ab 17 Uhr in der Havellandstraße 15 bei entspannter Lounge-Musik, alkoholfreien Cocktails
und interessanten Gesprächen zu entdecken.


Wir freuen uns auf jeden Einzelnen von Ihnen!

50 petrolfarbende Leibchen für den guten Zweck

Für den diesjährigen Eberswalder Stadtlauf haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ganz unter dem Motto „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ haben wir, als Genossenschaft, zusammen mit der gebürtigen Eberswalderin Steffi Steinberg, Weltmeisterin im Ultraman Hawaii, einen Sociallauf im Rahmen des 6,5 km langen Stadtlaufs gestartet. Ziel war es, die Strecke als Gruppe in unter 36 Minuten zu meistern.

Exakt 50 Hobbyläufer haben sich dieser Herausforderung gestellt, zogen sich ein Leibchen in petrol über ihre Laufshirts und sind somit Teil eines beeindruckenden Laufteams geworden. Häufig wurde die Sorge geäußert, die Strecke nicht in der vorgegebenen Zeit bewältigen zu können. Doch der Personal Coach, Steffi Steinberg, glaubte an jeden Läufer und fand für jedes Bedenken motivierende Worte.

Nach einer gemeinsamen Erwärmung ging es dann zusammen an die Startlinie und wie versprochen, führte Steffi Steinberg die Socialläufer mit einer Zeit von 35:33 Minuten rechtzeitig über die Ziellinie. Die Freude der Teilnehmer war riesig und eine neue persönliche Bestleitung bei vielen Läufern war ebenfalls garantiert. „Wirklich Wahnsinn! Ohne Steffi hätten wir das nie geschafft- wirklich eine klasse Aktion.“ so die Worte einer erschöpften, aber sichtbar glücklichen Läuferin.


Für jeden Teilnehmer am Sociallauf spenden wir nun 10,00 € für einen guten Zweck in der Region. Und so zeigt sich wieder: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele!“

Herzlich willkommen im Team 1893!

Azubi Marius Köstler
Marius Köstler hat seine Ausbildung bei der Genossenschaft begonnen

Jeden Tag arbeiten zu gehen ist schon eine andere Herausforderung, als zur Schule zu gehen. Dessen ist sich Marius Köstler bewusst. Dennoch freut sich der 16-Jährige auf seinen Start ins Berufsleben, den er im August mit einer Ausbildung zum Immobilienkaufmann in der Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG beginnt.
Wie er ausgerechnet auf diesen Beruf kam, erklärt der junge Mann ganz einfach. Er habe in der 9. Klasse die Chancen des Berufsinformationszentrums (BIZ) genutzt, in dem für Schüler spezielle Findungstests angeboten werden. Dabei zeigte sich, dass ihm ein kaufmännischer Beruf sicher liegen würde. „Außerdem ist es mir in die Wiege gelegt worden – meine Mutter ist Bank- und mein Vater Versicherungskaufmann“, sagt Marius Köstler schmunzelnd. Die Auswahl bei den Schülerpraktika fiel ihm daher nicht schwer. Auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Job, der ihm auch viele Kontakte mit anderen Menschen ermöglicht, entschied er sich für einen privaten Immobilienanbieter, die Volksbank sowie ein städtisches Wohnungsunternehmen. „Der Beruf des Immobilienkaufmanns erscheint mir genau richtig. Da wird man mit Bauprojekten ebenso konfrontiert wie mit den Wünschen und Sorgen von Mietern. „Ein junger Single suche natürlich eine andere Wohnung als eine Familie oder eine Seniorin. Das alles klingt interessant für den jungen Mann. Das und nichts anderes wollte er werden. Zufällig an seinem 16. Geburtstag wurde er von der Genossenschaft zum Vorstellungsgespräch eingeladen. „Meine Mutter meinte, das sei ein gutes Omen. Und sie hatte recht“, erzählt Marius Köstler. Die Vorstände Volker Klich und Guido Niehaus sowie Marko Reinhardt als Ausbildungsbeauftragter des Unternehmens befragten ihn selbstverständlich auch nach seinen Hobbies. „Da konnte ich als Teamplayer, der seit acht Jahren beim 1. SV Eberswalde Handball spielt, kräftig punkten“, erinnert sich Marius Köstler. Derzeit trainiert er abends dreimal in der Woche und hofft, dass dies mit der Arbeit auch so klappt. Die Aussichten stehen diesbezüglich günstig. „Die Arbeitszeiten bei der Genossenschaft sind ziemlich geregelt, der Beginn nicht vor dem Aufstehen und die Vergütung nach Tarif“, meint der 16-Jährige lachend. Und was er künftigen Wohnungsinteressenten in seiner Heimatstadt empfehlen würde, ist für den jungen Mann selbstverständlich auch klar: das große Eberswalder Sportzentrum, natürlich den Zoo und den Finowkanal. Hier überall kennt sich der junge Mann bestens aus. Ist er doch nahezu täglich mit dem Rad unterwegs, mit dem er ab August auch zur Arbeit fährt. Hätte es mit der Ausbildung jetzt nicht geklappt, so wäre dem jungen Eberswalder noch immer der Weg zum Abitur am Oberstufenzentrum geblieben. Beruflich aber schmiedet Marius Köstler jetzt schon weitere Pläne. So lässt er keinen Zweifel, dass er nach der Ausbildung berufsbegleitend gleich noch die Qualifikation für den Fachwirt für die Immobilienwirtschaft erwerben will. Am Ehrgeiz sowie der Unterstützung seiner Kollegen soll dies in jedem Fall nicht scheitern.

Mitarbeiter gesucht!

Werteorientiert und wettbewerbsfähig in die Zukunft

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Seit vielen Generationen ist dieser genossenschaftliche Gedanke von F.W. Raiffeisen die Philosophie unserer Genossenschaft. Und so feiern wir bereits in diesem Jahr unser 125-jähriges Jubiläum. Für die Vorstände Volker Klich und Guido Niehaus ist dies Grund genug, um die Tradition auch im Namen unseres Unternehmens zu verankern.

 

Über 75 Namensvorschläge gingen in unserem Genossenschaftshaus ein, nachdem wir einen eberswaldeweiten Aufruf zur Ideenfindung des neuen Namens starteten.  Ganz unter dem Motto von F.W. Raiffeisen hat sich im Mai ein neunköpfiges Gremium zur Sichtung der Namensvorschläge zusammengefunden. Hier unterstützten uns Vertreter und Mitarbeiter unserer Genossenschaft sowie Experten aus der Wohnungswirtschaft und aus dem Medienbereich.

 

Schnell war sich das Gremium einig und befürwortete, dass die 125-jährige Tradition des Unternehmens unbedingt Einzug in den neuen Namen halten sollte. Ist sie doch ein Versprechen dafür, dass die Genossenschaft auch künftig werteorientiert und wettbewerbsfähig handeln wird.

 

Nach zwölftmonatiger Suche ist es nun geschafft: Die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG wurde am 13.06.2018 durch die Vertreterversammlung beschlossen. Mit Eintragung in das Genossenschaftsregister werden wir den neuen Namen tragen.
Die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1983 eG soll künftig kurz und bündig als die „1893“ auftreten. Damit ist endlich Schluss mit der bisherigen Abkürzung „WBG“, die bei Einwohnern und Gästen zu häufigen Verwechslungen mit anderen Eberswalder Wohnungsanbietern führte. Zu einem attraktiven Platzieren am Wohnungsmarkt gehört auch ein starker, eingängiger Name.

 

 Die „1893“ blickt im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens in eine vielversprechende Zukunft.

2. BLAUGRÜNES Fest – ein vergnüglicher Nachmittag für Jung und Alt

Genossenschaftler feiern ihr 125-jähriges Bestehen

Vor einem Jahr hatte Vorstand Volker Klich beim ersten BLAUGRÜNEN Fest angekündigt: „Gemeinsam feiern ist bei uns selten geworden, das soll sich im Interesse des genossenschaftlichen Mit- und Füreinanders ändern.“ Zur Freude vieler Genossenschaftsmitglieder hielt er Wort, sodass in der Ringstraße die Künstlerin Cuci Mata als BLAUGRÜNE Fee am Nachmittag des 16. Juni schon weithin sichtbar von der Neuauflage dieses Festes kündete. Schon eine Stunde vor Beginn strömten die Besucher aus den fünf Wohngebieten herbei. Die Freude und Erleichterung darüber zauberte den fleißigen Akteuren, die seit Wochen alles liebevoll vorbereitet hatten, ein freudiges Lächeln ins Gesicht.

Volker Klich und Guido Niehaus hießen alle Gäste herzlich willkommen und verwiesen darauf, dass die Genossenschaft in diesem Jahr schon ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Sie ist damit nicht nur eines der ältesten, sondern möglicherweise sogar das älteste Unternehmen in Eberswalde überhaupt. Letzteres wird derzeit eingehend geprüft. Es war der Kaufmann und Stadtrat August Lautenschläger, der im November 1893 als Aufsichtsratsvorsitzender des neu gegründeten Spar- und Bauvereins den Grundstein für das erste Eberswalder Genossenschaftshaus in der Breiten Straße 2A legte. Aber mit dem veränderten Namen der Genossenschaft gibt es noch einen zweiten Grund zum Feiern. Der Vorstand bedankte sich für die über 75 Vorschläge und enthüllte auf der Bühne feierlich den neuen Namen „Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG“, der vor allem die werteorientierte Tradition bewahrt. Eine Entscheidung, die von den Festbesuchern mit Applaus bedacht wurde. Noch einen Anlass zur Freude hatte die Genossenschaftlerin Rosemarie Pannier, die ihren Geburtstag mit ihrer Hausgemeinschaft auf dem BLAUGRÜNEN Fest feierte. Die Glückwünsche des Vorstandes sowie die musikalische Begleitung von Iris Romen und Band inklusive.

Bester Stimmung war auch die Dreier-Runde Dieter Hennig, Arno Roloff und Attilla Saghy, die statt Skat zu spielen gemütlich über Fußball fachsimpelte. Ohnehin ließ man sich an den vollbesetzten Tischen nicht lange bitten, kam schnell ins Gespräch über das Wohnen bei der Genossenschaft sowie das Leben im Barnim. Da wurden Einkaufstipps für frisches Gemüse ebenso ausgetauscht wie Kniffe für die Balkonblumen. Zudem ließen sich die Besucher, den von vielen Genossenschaftlern mitgebrachten selbstgebackenen Kuchen schmecken. Die Mitarbeiterinnen Kathleen Schwirzer und Katrin Luft in ihren schicken, petrolfarbenen T-Shirts mit der Aufschrift „füreinander seit 1893“ organisierten den Kuchenstand. Für die Kinder war der mobile Wasserspielplatz der Hit schlechthin.

Unablässig füllten Lotta, Lukas, Jonas und Clara die petrolfarbenen Eimer, um das Wasser anschließend vergnüglich in die Rinnen oder auch die eigenen Schuhe zu kippen. Eltern und Großeltern nahmen es gelassen. Schließlich erwies sich der Wettergott bei Sonne und 28 Grad wieder einmal als guter Freund der Genossenschaft. Für Spaß sorgte auch Martin Jarisch von den Oberbarnimer Eisenbahnfreunden, bei denen nicht nur Kinder, sondern auch Väter die Lokomotive eine große Runde fahren lassen konnten. „Hat Spaß gemacht“, meinte der zwölfjährige Till, während er noch erfuhr, dass die Eisenbahnfreude in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern und derzeit eine digitale Schüleranlage bauen. Schöne Vorhersagen wie 10 Enkel oder einen Geldgewinn prognostizierte den Besuchern auch Inka Arlt, wenn sie sich charmant mit ihrem „Glückstück“ drehte. Voll im Trend liegt auch das Lastenrad, mit dem einige Hausmeister mit den Gästen eine große Runde fuhren, während Nicole Weißbrodt vom Theater „Lakritz“ im auf dem Hof eingerichteten Carport-Theater bei „Hase und Igel“ für Spannung sorgte.

Zeitgleich luden die Vorstände Volker Klich und Guido Niehaus zum Talk ein, um zu erfahren, wo den Genossenschaftlern der Schuh drückt. Doch sie warteten fast vergeblich und werteten dies als gutes Zeichen. „Kein Sturm der Entrüstung, keine Lawine der Empörung. Das ist doch super“, meinte Volker Klich gelassen. Lediglich unzureichende gelbe Säcke in der Uckermarkstraße wurden beklagt. Die 80-jährige Mieterin Gertrud Orlowski fragte auch an, ob man ihr nicht eine Dusche einbauen könne. „Der Techniker meldet sich demnächst bei Ihnen“, sicherte Guido Niehaus zu. Die ältere Dame freute sich. Zufrieden waren Gäste und Anbieter auch mit dem kulinarischen Angebot des Festes. „Der Holunderblütensekt war der Renner. Er ist restlos ausverkauft“, sagte Mandy Bäuerle vom Eberswalder Globus Naturkost schmunzelnd, während kurz nach 18 Uhr das von einigen hochbetagten Genossenschaftlern bestellte Großraumtaxi vorfuhr, um sie nach einem vergnüglichen Nachmittag wieder nach Westend zu fahren.

Heidrun Wagner zieht in den Aufsichtsrat ein

Ergebnis aus der Vertreterversammlung 2018

Erfreulicherweise ist jetzt auch die Weiblichkeit im Aufsichtsrat der Genossenschaft vertreten. Auf Vorschlag der Vertreterin Sigrid Kielmann fällt diese Aufgabe Heidrun Wagner zu, die auf der jüngsten Vertreterversammlung einstimmig in das Aufsichtsgremium gewählt wurde.

„Ich möchte vor allem den Gemeinsinn in der Genossenschaft stärken und mich für weiterhin bezahlbare Mieten für alle einsetzen“, betonte die sich im Ruhestand befindliche Lehrerin für Russisch, Englisch und Psychologie direkt nach ihrer Wahl. Sorge, dass sie sich in der Männerwelt des Aufsichtsrates nicht durchsetzen kann, hat sie keine. Diesbezüglich meint sie schmunzelnd, dass sie 40 Jahre Schulalltag ausreichend geprägt hätten.

Die 65-Jährige lebt seit 1982 in Eberswalde und trat schon zwei Jahre später in die Genossenschaft ein. Dort ist sie seit einem Jahr auch als Vertreterin im Brandenburgischen Viertel tätig. „Ich wohne direkt in der Lausitzer Straße und kenne die Sorgen der Bewohner ziemlich genau.“ Das sei ein großer Vorteil für ihre künftige Arbeit im Aufsichtsrat.
Für Anfragen, Probleme oder auch kritische Hinweise hat die ehemalige Oberstufenkoordinatorin am Finow-Gymnasium ein offenes Ohr. Sie würde es daher auch begrüßen, wenn die Namen und Kontaktdaten der Vertreter sowie der Mitglieder des Aufsichtsrates in jedem Aufgang öffentlich aushängen.

Wir heißen künftig „Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG“

Vertreterversammlung bestätigt neuen Namen und beschließt Jahresabschluss 2017

Ich bitte um Nachsicht, aber als Vorsitzender des Aufsichtsrates ist dies meine erste Vertreterversammlung“, betonte Jürgen Faust ein wenig aufgeregt, als er am 13. Juni die 35 Vertreter, Gäste sowie zahlreiche Mitarbeiter im Tagungsraum des Eberswalder Familiengartens begrüßte. Eine Abbitte, die sich aufgrund glänzender Vorbereitung aber als völlig unbegründet erwies. Setzten die Genossenschaftler doch unter dem Motto „werteorientiert und wettbewerbsfähig“ in nicht einmal 30 Minuten ein ganzes Feuerwerk an Berichten, Informationen und Beschlüssen in Gang.

Darunter befand sich auch eine Namensanpassung der Genossenschaft, die die Vorstände Volker Klich und Guido Niehaus initiierten, um die mit dem Namenskürzel „WBG“ häufig verbundene Verwechslung mit anderen Eberswalder Wohnungsanbietern künftig auszuschließen. Im Mieterjournal wurden die Genossenschaftler daher aufgerufen, sich intensiv an der Namenssuche zu beteiligen. 79 Vorschläge gingen ein, die im Mai von einer neunköpfigen Expertenkommission unter regionalen sowie Marketingaspekten bewertet wurden. Auf Wunsch vieler Genossenschaftler sollte dabei die 125-jährige Tradition des erfolgreichen genossenschaftlichen Wohnens besonders berücksichtigt werden. Der Vorstand schlug daher den Namen „Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG“ vor, der bei den Vertretern nicht nur auf große Zustimmung stieß, sondern mit dem petrolfarbenen Kärtchen auch mit 32 von 35 Stimmen beschlossen wurde.

Zuvor schenkten die Vertreter schon den von Vorstand Guido Niehaus vorgetragenen Zahlen und Fakten für den Jahresabschluss 2017 ihre Aufmerksamkeit. Niehaus betonte: „Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Dieser Aufgabe kommt das Unternehmen vollumfänglich nach.“ Die Genossenschaft könne auch auf eine ausgeglichene Finanzlage verweisen, wobei sie ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgemäß nachgekommen sei. Die Durchschnittsmiete für Wohnungen liegt aktuell bei 4,83 Euro pro Quadratmeter. Um mehr als 1,2 Millionen Euro sind 2017 die liquiden Mittel des Unternehmens gestiegen, die zum Jahresende über 3,5 Millionen Euro betrugen.

Im Jahresabschluss 2017 wird darauf verwiesen, dass die Bilanzsumme um 3,1 Millionen Euro auf 82,3 Millionen Euro gesunken ist. Niehaus begründet dies mit der gestiegenen Abschreibung von Anlagevermögen im Wert von etwa vier Millionen Euro sowie mit dem erfreulichen Abbau von Verbindlichkeiten in Höhe von über 3,6 Millionen Euro. Das Eigenkapital der Genossenschaft liegt jetzt bei 30 Prozent. Niehaus zufolge sind dies aber noch immer sieben bis acht Prozent weniger als bei anderen vergleichbaren Brandenburger Unternehmen. Die Risiken der Genossenschaft liegen vor allem in den hohen Mietausfällen, die auch 2018 durchschnittlich etwa 13,5 Prozent erreichen werden. Und dies, obwohl der Leerstand 2017 schon von 20,5 Prozent auf 17,6 Prozent gesenkt werden konnte (Landesdurchschnitt: etwa zehn Prozent).

Eberswalde als Stadt im zweiten Ring um Berlin bietet aber auch zahlreiche Chancen. So hat die Genossenschaft für jede Liegenschaft eine Objektstrategie festgelegt, die von Rückbau bis zur Komplexsanierung alle Möglichkeiten umfasst. Damit können Anfragen von Interessenten künftig flexibler bearbeitet werden.

Beschlossen wurde zudem eine Anpassung der Satzung der Genossenschaft, die sich verstärkt gegenüber elektronischen Medien öffnet. Neu ist künftig auch, dass Mitglieder des Aufsichtsrates bei ihrer Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen. Bei Karl-Dietrich Laffin und Thomas Vandrey lief die Amtszeit im Aufsichtsrat aus. Beide wurden einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt. Eberhard Schiller, der seit 1968 im Aufsichtsgremium der Genossenschaft vertreten war, verzichte aus Altersgründen auf eine erneute Wiederwahl. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Faust dankte dem 84-Jährigen für die über Jahrzehnte geleistete Arbeit in der Genossenschaft. An die Stelle von Eberhard Schiller trat Heidrun Wagner. Jürgen Faust schloss die Vertreterversammlung, deren Führung er mit Bravour bestanden hat, mit den Worten: „Mein besonderer Dank gilt allen Vertretern und Mitarbeitern, die für unsere Genossenschaftler stets ein offenes Ohr haben.“

WICHTIGE INFORMATONEN FÜR UNSERE MITGLIEDER

TAGESORDNUNG


der ordentlichen Vertreterversammlung am 13.06.2018

1. Begrüßung und Eröffnung
2. Information zum Prüfbericht (Geschäftsjahr 2016)
3. Beschluss über Bestätigung des Prüfberichtes 2016 (Vorlage 01-2018)
4. Berichterstattung zum Jahresabschluss 2017
5. Bericht des Aufsichtsrates (Geschäftsjahr 2017)
6. Beschlussfassungen zum Jahresabschluss 2017
   - Feststellung des Jahresabschlusses 2017 (Vorlage 02-2018)
   - Ergebnisverwendung (Vorlage 03-2018)
   - Entlastung von Aufsichtsrat (Vorlage 04-2018) und Vorstand (Vorlage 05-2018)
7. Beschlussfassung zur Namensanpassung unserer Genossenschaft (Vorlage 06-2018)
8. Beschlussfassung zur Satzungsanpassung (Vorlage 07-2018)
   (Anlass: Novellierung des Genossenschaftsgesetzes)
9. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern (Vorlage 08-2018)
10. Anpassung zur Abrechnung der Aufsichtsratsvergütung (Vorlage 09-2018)
11. Sonstiges
12. Schlussworte

Jahresabschlussunterlagen-2018-Einsicht

Das Wir-Gefühl in Elbflorenz gestärkt

„Dankeschön-Fahrt“ für Genossenschafts-Vertreter nach Dresden

Ein Dankeschön ist in heutiger Zeit selten. Nicht so bei der Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow, die ihre 50 Vertreter am 14. April zu einer „Dankeschönfahrt“ nach Dresden einlud.

Pünktlich um 7 Uhr startete Thomas Hensch in Eberswalde den Bus von „Schorfheidetouren“. In der Elbestadt erwartete die Teilnehmer zuerst eine Stadtrundfahrt. Dabei löste Reiseführer Björn Jansen nicht nur das „Rätsel“ der mitten durch die Innenstadt führenden oberirdischen blauen Rohre, die das viele, bei Bauprojekten anfallende Wasser zurück in die Elbe führen, sondern streifte kurzweilig mit Barockviertel, Rathausturm und der gläsernen VW-Manufaktur auch die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Über die neue Waldschlösschenbrücke ging es weiter in den Stadtteil Klotzsche, wo die Vorstände Mathias Schulze und Torsten Munk von der Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Dresden die Gäste schon erwarteten. „Wenn die Tasche nicht so voll ist, brauchen wir für unsere 2018/19 beginnende Sanierung in der Havelland- und der Uckermarkstraße vor allem gute Ideen“, begründete der Eberswalder Vorstand Volker Klich den Abstecher in das Dresdner Neubaugebiet. Und an Anregungen mangelte es in den drei „Klotzscher Höfen“ mit ihren insgesamt etwa 500 Wohnungen, die 18 verschiedene Grundrisse aufweisen, wahrlich nicht. Jeder der Höfe - der Linden-, der Kirsch- und der Sonnenhof - weisen ein eigenes attraktives Farbkonzept auf. „Bevor wir 2011 mit der Sanierung im bewohnten Zustand begannen, führten wir mit jedem der etwa 1000 betroffenen Bürger ein Einzelgespräch“, sagte Mathias Schulze. Im Lindenhof entschieden sich die Dresdner zwei der sechs Etagen abzubrechen, während sie im Kirschhof belassen und durch den Anbau von Fahrstühlen auf halber Treppe ergänzt wurden. Im Sonnenhof führt der Fahrstuhl sogar bis in die jetzt unter dem Innenhof befindliche Tiefgarage. Gemeistert haben die Dresdner Genossenschaftler auch den Umgang mit der streng geschützten Fledermaus, deren größtes Quartier in Sachsen mit über 5000 Tieren sich ausgerechnet in den „Klotzscher Höfen“ befinden.
Paul Franke, Wilfried Lawitzke, Dagmar Krell und Herbert Stapel waren begeistert von den äußerst gepflegten Außenanlagen mit den herrlich blühenden Tulpen. „Es ist toll, wenn die Mieter das so achten. Die Ordnung hier beweist, dass das Regime der Hausmeister funktioniert“, sagte der Finower Reinhard Lerche anerkennend. Die Dresdner Genossenschaft beschäftigt für ihre etwa 10000 Wohnungen insgesamt 23 Hausmeister, die auch die Arbeit mit den Grünpflegeunternehmen koordinieren. „Diese ‚Klotzscher Höfe‘ sind so toll, dass ich am liebsten gleich bleiben würde“, sagte die Westend-Vertreterin Sabine Zschiesche fasziniert.
Doch die Zeit drängte. Zumal Manuela Demmel und Marko Reinhardt mit dem Busteam schon ein herrliches Mittags-Picknick aufgebaut hatten. Obstspieße und Brötchen waren kaum verdaut, als die Vertreter dann bei einer Führung in der Semperoper erfuhren, dass die Gesamtfläche der Bühne einschließlich Seiten- und Hinterbühne stolze 1760 Quadratmeter aufweist: Ein Areal, in das die komplette Frauenkirche passen würde.

Das von nahezu allen Teilnehmern geteilte Fazit von Vorstand Guido Niehaus auf der Heimfahrt lautete: „Eine schöne Fahrt, die das Wir-Gefühl der Genossenschaft gestärkt und das Kennenlernen der Vertreter untereinander gefördert hat.“




„Wunderschöne Fahrt in gemütlicher Atmosphäre“

Genossenschafts-Tour zum traditionellen Ostermarkt am Schloss Boitzenburg

Der Wettergott ist Mitglied der Genossenschaft oder zumindest ein treuer Sympathisant. Darin waren sich alle 150 Teilnehmer einig, die kurz vor Ostern am 25. März bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen mit drei Bussen zum Schloss Boitzenburg aufbrachen. „Es hätten aber gut und gern auch sechs Busse sein können“, betont Teamleiterin des Genossenschaftslebens Claudia Riethbaum. „Innerhalb von zwei Stunden war die bisher größte Mitgliederfahrt in der Geschichte der Genossenschaft ausgebucht. Damit hätten wir nie gerechnet.“
Und so starteten die drei Bussen um 9 Uhr Richtung Boitzenburg . Kein einziges Genossenschaftsmitglied hatte verschlafen und dies, obwohl an diesem Wochenende die Zeitumstellung anstand. Ziel war der traditionelle Ostermarkt, wo so mancher noch ein kleines Osterei für Kinder, Enkel, Freunde oder Bekannte erhaschen wollte.

Schließlich luden mehr als 20 Stände mit unterschiedlichsten Angeboten von Spielzeugen, selbstgemachten Marmeladen und Likören über filigranen Schmuck bis zur Alpakawolle zum Schauen, Staunen und Kaufen ein. „Verführt“ wurden die Gäste auch in der Schokoladenmanufaktur, wo viele an den leckeren belgischen Köstlichkeiten in Form von Osterhasen, Fußballspielern bis hin zu Puppen und Schlössern einfach nicht vorbeikamen. Hier schlug auch die Genossenschaftlerin Rosemarie Pannier zu, die für ihren Enkel als Osterüberraschung ein Schokoladen-Motorrad mitnahm. Fast schien es, als könnten sich einige Genossenschaftler angesichts von Schaubäckerei, Ostermarkt, Kaffeerösterei und Bierbrauerei gar nicht entscheiden, wo sie ihre Schritte zuerst hinlenken. Ausgelassen aber wurde letztlich nichts. „Das wäre auch wirklich schade gewesen“, sagt Rosemarie Pannier, die ein dickes Lob an die Genossenschafts-Mitarbeiter für die liebevolle Organisation vergibt. Ein großes Dankeschön gebührt Rosemarie Pannier und Ina Malec zufolge auch dem Team der Genossenschaft, die die Teilnehmer vor Ort fürsorglich betreuten. Geradezu begeistert waren die Genossenschaftler von der fachkundigen Führung durch das Schloss Boitzenburg, das 1276 als Burg erstmals urkundlich erwähnt wurde und seither die Kunstepochen der vergangenen 500 Jahre widerspiegelt. Die Krönung aber bildete zweifellos das fürstliche Mittagessen im großen Rittersaal, wo erst einmal die herrlichen Stuckelemente an der Decke bestaunt wurden. An den festlich gedeckten Tischen mit den weißen Hussen nahmen jeweils zehn Genossenschaftler Platz, die meist sofort ins Gespräch kamen. Während sie sich Wildgulasch oder Forelle schmecken ließen, blieb auch Zeit, um die beiden Geschäftsführer Guido Niehaus und Volker Klich nach den neuesten Entwicklungen in der Genossenschaft zu befragen. Dabei waren die Gestaltung der Außenanlagen ebenso Thema wie die beginnende Sanierung im Brandenburgischen Viertel. „Schade, ist der herrliche Tag wirklich schon vorbei?!“, hieß es dann beim Einstieg in die Busse von „Schorfheidetouren“, die die Teilnehmer wieder unversehrt, aber mit schönen Erlebnissen im Gepäck nach Eberswalde zurückfuhren. „Es war eine wunderschöne Fahrt in gemütlicher Atmosphäre, die förmlich nach einer Neuauflage schreit.“ lautete das Fazit von Paul Franke. Eine Auffassung, die fast alle der 150 Teilnehmer teilten.


„Aufgrund der überwältigenden Nachfrage, wird es in diesem Jahr noch eine weitere Fahrt nach Boitzenburg geben“, verrät Claudia Riethbaum.



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weihnachtspakete-2017

neue Mitglieder

Weihnachtsmarkt 2017

Impressionen vom diesjährigen Weihnachtsmarkt



Weihnachtspakete für Kinder

Macht alle mit!

Dieses Jahr möchten wir 150 Kindern eine Freude machen. Helfen Sie uns dabei Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.
Bis zum 11. Dezember 2017 können Sie Geschenkpakete in unserem Genossenschaftshaus abgeben.


Weihnachtspakete

Qualitätssiegel

gewohnt gut

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Kontakt

Telefon: 03334/3040

Fax: 03334/304238
E-Mail: info@wbg-eberswalde-finow.de

Wohnungsbaugenossenschaft
Eberswalde-Finow eG

Ringstraße 183
16227 Eberswalde

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