Vorwort

50 Jahre AWG
ein Stück Eberswal-
der Wohngeschichte

Weitersagen
lohnt sich

Impressionen vom großen Festumzug

Gestatten
Paul Polster

Mehr Platz und Raum für Neues

WBG hat gut abgeschnitten

Neue Chancen beim Balkonwettbewerb

Neues aus dem Verein Dreipunkt e.V.

Schule einmal anders

Aus dem Genossenschaftsleben

WBG intern

Impressum

 


Schule einmal anders

2. April 13.00 Uhr - der Aufenthalts- und Tagungsraum der Wohnungsbaugenos-senschaft ist in einen Unterrichtsraum umgewandelt. Auf den Plätzen liegen Notizblöcke mit Kugelschreibern, auf den Tischen ein paar Süßigkeiten, vorn sind Beamer und Leinwand aufgebaut. Man erwartet Schüler der 10. Klasse von der Albert Einstein Oberschule, einer Schule mit gymnasialer Oberstufe, aus dem nahen Brandenburgischem Viertel. Gemeinsam mit der Firma Buderus Heiztechnik und dem Ingenieurbüro Kolbing bietet die WBG den Jugendlich-en heute einmal die Möglichkeit, angewandte Solartechnik zu sehen und deren Wirkungsweise von Fachleuten zu erfahren.

Und dann ging´s los, Frau Weidling die Lehrerin kam mit einer achtköpfigen Gruppe, vier Mädchen und vier Jungs, die sich schon zuvor bei einem Besuch der Firma UFE Solarüber die Nutzung von Solarenergie informiert hatten. Sie wollten innerhalb des Pro-jektes "Solar - na klar" in ihrem ersten Wahlpflichtfach der Sache genau auf den Grund gehen. Wie aus Sonne Energie wird und wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten und die Effektivität heute nach neuestem Stand der Technik sind, darüber ent-wickelte sich in den folgenden Minuten ein intensiver Dialog. Herr Paulat von Buderus erläutere die Möglichkeiten von thermischer und elektrischer Nutzung.

Faszinieren vor allem die Photovoltaik-

anlagen, die mit Silizium-Kristallen arbeiten. Diese winzigen Plättchen werden zu polykristallien Modulen zusammen-gesetzt und auf Platten unter Folie und Glas angeordnet. Da Silizium ein guter Leiter ist, entsteht bei Sonneneinstrahlung zwischen den Si-Molekülen eine Spannung, die als Strom abgegriffen wird. Bei ca. 2000 Sonnen-stunden im Jahr und einer Kapazität von 1KW auf 10qm Kollektorfläche arbeiten diese Anlagen auch in unseren Breiten recht effektiv, so dass die Anlagen der WBG den Energiebedarf teilweise decken können.

Sehr gute Ergebnisse werden hingegen bei der Warmwasser-bereitung erzielt. Für die Errichtung der Solaranlagen im gesamten Wohnungs-bestand nutzte die WBG staatliche Fördermittel und erfüllt somit die Auf-lagen der Energieeinspar-verordnung.

Nach dem theoretischen Teil gab es dann noch einen Vororttermin auf dem Dach der Lausitzer Straße. Bei strahlen-dem Sonnenschein und heftigem Wind erklärte Herr Kolberg den Jugendlichen das Zusammenwirken des ingenieur-technischen Puzzles.

Die Schüler Martin Schmidt, Falko Schröder, Jennifer Luther, Katja Griese, Nadine Wienke, Franziska Wollny, Katharina Abramow und Christopher Schyma bedankten sich die interessante Unterrichtsstunde.