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2. April 13.00 Uhr -
der Aufenthalts- und Tagungsraum der Wohnungsbaugenos-senschaft
ist in einen Unterrichtsraum umgewandelt. Auf den Plätzen liegen
Notizblöcke mit Kugelschreibern, auf den Tischen ein paar Süßigkeiten,
vorn sind Beamer und Leinwand aufgebaut. Man erwartet Schüler der
10. Klasse von der Albert Einstein Oberschule, einer Schule mit
gymnasialer Oberstufe, aus dem nahen Brandenburgischem Viertel.
Gemeinsam mit der Firma Buderus Heiztechnik und dem Ingenieurbüro
Kolbing bietet die WBG den Jugendlich-en heute einmal die Möglichkeit,
angewandte Solartechnik zu sehen und deren Wirkungsweise von Fachleuten
zu erfahren.
Und dann ging´s los,
Frau Weidling die Lehrerin kam mit einer achtköpfigen Gruppe, vier
Mädchen und vier Jungs, die sich schon zuvor bei einem Besuch der
Firma UFE Solarüber die Nutzung von Solarenergie informiert hatten.
Sie wollten innerhalb des Pro-jektes "Solar - na klar" in ihrem
ersten Wahlpflichtfach der Sache genau auf den Grund gehen. Wie
aus Sonne Energie wird und wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten
und die Effektivität heute nach neuestem Stand der Technik sind,
darüber ent-wickelte sich in den folgenden Minuten ein intensiver
Dialog. Herr Paulat von Buderus erläutere die Möglichkeiten von
thermischer und elektrischer Nutzung.
Faszinieren vor allem
die Photovoltaik-
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anlagen, die mit Silizium-Kristallen
arbeiten. Diese winzigen Plättchen werden zu polykristallien
Modulen zusammen-gesetzt und auf Platten unter Folie und Glas
angeordnet. Da Silizium ein guter Leiter ist, entsteht bei Sonneneinstrahlung
zwischen den Si-Molekülen eine Spannung, die als Strom abgegriffen
wird. Bei ca. 2000 Sonnen-stunden im Jahr und einer Kapazität
von 1KW auf 10qm Kollektorfläche arbeiten diese Anlagen auch in
unseren Breiten recht effektiv, so dass die Anlagen der WBG den
Energiebedarf teilweise decken können.
Sehr
gute Ergebnisse werden hingegen bei der Warmwasser-bereitung erzielt.
Für die Errichtung der Solaranlagen im gesamten Wohnungs-bestand
nutzte die WBG staatliche Fördermittel und erfüllt somit die Auf-lagen
der Energieeinspar-verordnung.
Nach dem theoretischen Teil gab es dann noch einen Vororttermin
auf dem Dach der Lausitzer Straße. Bei strahlen-dem Sonnenschein
und heftigem Wind erklärte Herr Kolberg den Jugendlichen das Zusammenwirken
des ingenieur-technischen Puzzles.
Die
Schüler Martin Schmidt, Falko Schröder, Jennifer Luther, Katja
Griese, Nadine Wienke, Franziska Wollny, Katharina Abramow und
Christopher Schyma bedankten sich die interessante Unterrichtsstunde.
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